Klassische Homöopathie Chiemgau

René Prümmel, Heilpraktiker

Ledererstr. 12

D-83224 Grassau

Inhalt

 

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 Behandlungsprinzip

 wieso “klassisch”

 die Behandlung

 Potenzen

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 Praxisinformation

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Die homöopathischen Potenzen

 

Homöopathische Mittel werden häufig als Verdünnungen abqualifiziert, aber diese Bezeichnung ist nicht korrekt. Nicht die Verdünnung an sich ist für ihre Wirksamkeit bestimmend, sondern eine aufwändige Prozedur von Verreiben, Verdünnen und Verschütteln. Erst dieses Dynamisieren oder Potenzieren lässt ein homöopathisch wirksames Heilmittel entstehen.

Beim sehr arbeitsintensiven Prozess des Potenzierens werden dem Ausgangsstoff nach und nach die materiellen Bestandteile entzogen, während sich sein energetisches Potential gleichzeitig um so mehr verstärkt. So entwickelt sich aus einer Pflanze, einem Mineral oder Metall Stufe für Stufe ein immer kräftiger werdender Energieträger, der letztendlich dort, wo die Steuerung der Organfunktionen stattfindet, Einfluss nimmt.

D, C, Q oder LM

Zur Herstellung wird der Ausgangsstoff zuerst verrieben und anschließend in einem Gemisch aus Wasser und Alkohol aufgelöst. So entsteht die so genannte Urtinktur einer Arznei.

Zur Herstellung der C-Potenzen wird nun ein Tropfen dieser Urtinktur in 99 Tropfen einer Wasser-Alkohollösung gegeben und mehrmals mit kräftigen Schüttelschlägen vermischt. So entsteht die Potenz C-1. Mischt man einen Tropfen der C-1 mit wiederum 99 Tropfen der Wasser-Alkohollösung und verschüttelt auch diese Mischung, entsteht eine C-2 usw. Wird nicht ein Mischverhältnis von 1:99, sondern von 1:9 eingehalten, spricht man von D-Potenzen. Bei den so genannten LM- oder Q-Potenzen liegt das Mischverhältnis bei 1:50.000.

Hochpotenzen

Homöopathisch wollen wir den dynamischen Prozess der Selbstheilung unterstützen. Deshalb sollten die Arzneien auch genügend energetisch aufbereitet sein, damit sie eine substantielle Leistung erbringen können. Aus diesem Grund werden in der klassischen Homöopathie überwiegend C- und Q-Potenzen verwendet, die man auch als “Hochpotenzen” bezeichnet.

Unterschwelliges Misstrauen

Die Verbreitung der D-Potenzen, ein überwiegend deutsches Phänomen, ist nicht zuletzt auf ein hartnäckiges, unterschwelliges Misstrauen gegenüber der Homöopathie zurück zu führen. "Da ist wenigstens noch was drin", sagt mancher Skeptiker, wenn er von homöopathisch potenzierten Arzneien spricht.

Tatsächlich sind in den Potenzstufen bis D-24 oder C-12 noch molekularen Reste des Ausgangsstoffes nachweisbar. Die tiefgreifendsten und überzeugendsten Heilungen jedoch werden mit Potenzstufen erzielt, die weit darüber liegen. Ist da die Schlussfolgerung nicht logisch, dass nicht die Chemie des Stoffes für die Heilwirkung verantwortlich ist, sondern sein dynamisches Potential?

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